31.08.2005
Technologiepreise an Lausitzer Forscher
Erfolgreicher Wissenstransfer zu Unternehmen
Zwei Cottbuser Wissenschaftler sind gestern in Potsdam von der Technologie Stiftung Brandenburg mit dem Hauptpreis im Technologietransfer-Wettbewerb 2005 ausgezeichnet worden. Prof. Dr. Ulrich Riebel und sein Doktorand Yves Gorat Stommel vom Lehrstuhl Mechanische Verfahrenstechnik der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) nahmen die Auszeichnung entgegen für ein neuartiges Verfahren zur vereinfachten Messung von Feinstäuben und Aerosolen. Die RUNDSCHAU hat das weltweit patentierte Verfahren im Juni ausführlich vorgestellt.
Zur Vermarktung der Entwicklung hatten die Forscher «Brainshell» eingeschaltet. Das ist eine Abteilung der Zukunfts-Agentur Brandenburg, die sich speziell darum kümmert, Erfindungen von Hochschul-Wissenschaftlern praxiswirksam zu machen. Die Exklusiv-Lizenz zur Verwertung der Cottbuser Erfindung ging an die US-Firma TSI Incorporated aus St. Paul in Minnesota.
Der zweite Preis wurde an Prof. Dr. Ursula Anderer vom Fachbereich Bio-, Chemie- und Verfahrenstechnik der Fachhochschule Lausitz, an Dr. Werner Lehmann von der Attomol GmbH aus Lipten bei Finsterwalde sowie an Dr. Dirk Roggenbuck von der Generic Assays GmbH aus Dahlewitz vergeben. Die Partner entwickelten ein neuartiges Testsystem für die Autoimmundiagnostik von Erkrankungen des Nervensystems.
Dritte Preise gingen an Wissenschaftler der Universität Potsdam und der Technischen Fachhochschule Wildau sowie ihre Industriepartner.
Das Preisgeld betrug insgesamt 10 000 Euro. Die Preise wurden auf dem ersten gemeinsamen Technologietransfertag Berlin-Brandenburg vergeben, an dem sich gestern in Potsdam mehr als 400 Wissenschaftler, Unternehmer sowie Vertreter aus Ministerien und Senatsverwaltungen beteiligten. (Eig. Ber./rb)
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Quelle: Lausitzer Rundschau - LR-online
Autor: rb
Weitere Informationen:
ZAB ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH Brainshell
